Eine Form der Sucherkameras, die ich durchaus schätze, sind Messsucherkameras. Sie verfügen nämlich über eine Fokussierhilfe, die – richtig angewendet – sehr scharfe Abbildungen ermöglicht.
Typische Vertreter dieser Gattung sind Kameras der Marke Leica, genauer deren M Baureihe1.
So habe ich u.a. eine Leica M8 als digitalen Vertreter sowie eine M5 und eine CL als analoge Variante in meinen Fototaschen.


Ein Beispiel für die Präzision, die das Messsucherprinzip ermöglicht, ist das nachstehende Bild, aufgenommen mit meiner M8.
Doch nicht nur Leica baute bzw. baut Messsucherkameras. Auch Canon hatte u.a. mit der Canon QL17 Messsucher im Angebot. Ich hatte ein Exemplar temporär2 in meinem Besitz.

Auch mit dieser Kamera waren interessante und sehr scharfe Aufnahmen möglich.
Im Schrank liegt auch mittlerweile eine Mamiya 135 EE, die als eBay-Schnäppchen nicht liegengelassen werden durfte. Neben dem Fokussieren lässt sie keine weiteren Bedienungen zu. Die Elektronik übernimmt Blende und Belichtungszeit, zeigt die Kombination aber auch großzügig im Sucher an.
