Da fragt man sich schon, warum man nicht selbst auf die Idee gekommen ist – und dabei denke ich schon extrem destruktiv.

Heise berichtet von Ransomware für Spiegelreflexkameras. Das ist mal eine interessante Idee. Die Fotos auf der Kamera werden verschlüsselt und erst gegen Lösegeld wieder freigegeben. Bisher wurde der Angriff glücklicherweise “nur” durch Forscher ausprobiert und nachgewiesen.

Ich liebe Technik, gern auch etwas “geekig” oder “nerdig”, aber manchmal stelle ich mir schon die Frage, “what the hell” – ist das jetzt wieder notwendig?

Gerade wenn es ums Fotografieren geht, habe ich doch eigentlich nur ein einziges Ziel: Kamera schnappen und auf Motivjagd gehen. Firmwareupdates, künftig dann also auch mit Antivirus, sind mir ehrlich gesagt ein graus. Ich mache sie nur, wenn es unbedingt notwendig ist und sich spürbare Verbesserungen erwarten lassen.

Binde ich natürlich die Kamera an das World Wide Web an, sind Angriffe eigentlich bereits eine logische Konsequenz.

Proprietäre Funksysteme sind zwar mittlerweile komplett verpönt, hätten hier aber für “Convenience” mit deutlich mehr Sicherheit geboten.

Eins ist für mich aber somit klar – auch wenn ich irgendwann mal eine WiFi-fähige Kamera haben sollte, eingeschaltet wird der Funk nicht.

Ach ja, das Beitragsbild ist kein Spoiler, die betroffene Kamera war eine Canon EOS 80D.

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