Wie viele Gedanken ich mir zur Anschaffung einer neuen alten Analogkamera gemacht habe, hatte ich ja bereits im letzten Beitrag dargestellt.

Die Entscheidung war letztlich ein Stückweit der Handlichkeit geschuldet.

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Das ist sie, die neue im Hause.

Ich hatte ein tolles Angebot im Second-Hand-Bereich bei Foto Sauter erwischt und so (fast) ein Komplettset zu seinem passenden Preis ergattern können.

Mir war zwar klar gewesen, dass es sich bei dem Angebot um quasi eine der letzten Versionen der Mamiya M645, also einer PRO handeln würde, aber dass es gleich eine PRO TL ist, die sogar mit digitalen Backs (so sie denn irgendwann mal finanzierbar wären) funktioniert, war eine besondere Überraschung.

So verfügt sie in Verbindung mit dem Prismenfinder AS FE401 sogar über eine eingebaute Belichtungsmessung und sollte mich somit zumindest temporär von der Anschaffung eines externen Belichtungsmessers befreien.

Was war aber alles beim Set dabei?

  • Mamiya 645 PRO TL
  • AE Prismenfinder FE401
  • Handgriff WG402
  • 4 Rollfilmhalter HA401 für 120er Rollfilm
  • 1 Polaroidfilmhalter HP401
  • Weitwinkelobjektiv C 35 mm f/3.5 N
  • Normalobjektiv C 80 mm f/2.8 N
  • Teleobjektiv C 150 mm f/3.5 N
  • Lichtschachtsucher

Die ersten Tests mit Polaroid konnten mir zumindest die Funktionsfähigkeit der Kamera bereits bestätigen. Genaueres kann ich aber erst sagen, wenn ich die ersten Rollfilme belichtet und entwickelt bekommen habe.

Eine kleine Unsicherheit bei der Inbetriebnahme kam noch bei der Suche nach passenden Batterien. Beim kurzen Verwenden der Suchmaschine hatte ich gelesen, dass PX-28 Batterien mit 2 V einzusetzen wären. Im Medienhaus des Vertrauens fanden sich aber nur 6 V Varianten. Aber nicht abschrecken lassen, die Kamera läuft auf 6 V und man bekommt die 4SR-44 oder 4LR-44 auch noch gut zu kaufen.

Die Batterie im Handgriff ist aber entgegen meinen bisherigen Recherchen, die sich primär mti dem WG401 beschäftigt hatten, keine 4 Standard-AA-Batterien sondern eine 2CR5, ebenfalls 6 V, die ich aber wegen meiner Canon EOS 1 ersatzweise noch rumliegen hatte.

Was ich bereits jetzt sagen kann, die Abläufe mit dieser Kamera sind zwar nicht grundlegend anders, aber mehr Konzentration beim Fotografieren kann definitiv nicht schaden, schließlich sind es lediglich 15 Fotos pro Film und 5 Euro je Foto bei Trennfilm, der auch nur einen Ausschnitt des möglichen Bildes nutzt.

Das bringt einen doch glatt auf eine neue Idee?! Warum nicht ein Sofortbild nutzen, was sowieso nur 65×45 mm nutzt und zudem für ein Zehntel des Preises zu erwerben ist? Fuji Instax Mini 9 Film wäre hier doch ein interessanter Kandidat! Ganz nebenbei gibt es im Bereich Instax-Hacks schon ein paar interessante Ansätze.

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